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Bildung Schavans Stipendienprogramm fördert soziale Schieflage

Zum heute vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf zur Schaffung eines nationalen Stipendienprogramms erklärt die bildungspolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der SPD- Landesgruppe Bayern, MdB Marianne Schieder: "Der heute vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzentwurf für ein nationales Stipendienprogramm ist sozial ungerecht und zieht enorme Kosten nach sich. Außerdem wird damit ein neues bürokratisches Monster auf den Weg gebracht. Dies erscheint um so verantwortungsloser, da es mit den in Deutschland etablierten Begabtenförderungswerken bereits versierte Strukturen für die Vergabe von Stipendien gibt. Das neue Stipendienprogramm der Bundesregierung wird jährlich etwa 30 Millionen Euro nur für Sach- und Personalkosten nach sich ziehen. Dieser Aufwand muss zu 100% von den Ländern getragen werden.

Veröffentlicht am 21.04.2010

 

Bildung In der Sackgasse

Ein Auszug aus dem freitag zur Konferenz der EU-Wissenschaftsminister in Wien und Budapest, der sich kritisch mit den Folgen der Bologna-Reform auseinander setzt - die Bilanz ist verheerend.

"Bologna burns“ – so heißt es im Aufruf von Studierenden, die anlässlich der Konferenz der EU-Wissenschaftsminister in Wien und Budapest zu Protesten aufrufen. Radikale Sprüche tun gut, wenn alle „Stakeholder“, also die beteiligten Minister, Rektoren und Bildungspolitiker, nicht müde werden zu versichern, dass der Bologna-Prozess so unumkehrbar sei wie die Klimakatastrophe. Und in der Tat: Die Sache ist nach zehn Jahren weit fortgeschritten, gut 80 Prozent der Studiengänge sind auf die neue zweistufige Struktur umgestellt. Die Handbücher sind geschrieben, Module, Workloads, Credits – an jeder Uni gibt es mittlerweile genügend Experten, die problemlos den Bologna-Neusprech beherrschen und die für die Akkreditierung nötigen Unterlagen produzieren können.

Den kompletten Artikel gibt es hier.

Veröffentlicht am 12.03.2010

 

Bildung Deutscher Studienpreis sucht junge WissenschaftlerInnen!

Der Deutsche Studienpreis sucht junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit ihrer Dissertation einen wertvollen Forschungsbeitrag zur Gestaltung einer lebenswerten und zukunftsfähigen Welt leisten. Der Wettbewerb, so MdL Reinhold Strobl (SPD) richtet sich an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen, die im Jahr 2008 eine exzellente Dissertation von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung vorgelegt haben. Um diese gesellschaftliche Dimension zu unterstreichen, habe der Bundestagspräsident die Schirmherrschaft über den Deutschen Studienpreis übernommen. Mit drei Spitzenpreisen von je 30.000 Euro zählt der Wettbewerb übrigens zu den höchstdotierten deutschen Nachwuchspreisen. Einsendeschluss für den Deutschen Studienpreis 2009 ist der 1. März 2009.

Wer mehr dazu wissen möchte, kann sich an das Bürgerbüro von MdL Reinhold Strobl (reinhold.strobl@bayernspd-landtag.de) wenden. Informationen gibt es auch unter www.studienpreis.de.

Veröffentlicht am 19.02.2009

 


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